Baueinsatz in Nyzhnie Selyshche, Ukraine, im Sommer 2025

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9. August 2025 ¦ Endlich wieder zu Hause. Das Problom war, dass mir jemand am Bahnhof einen Stein in den Koffer gepackt haben muss. Jedenfalls schien das Gewicht des Koffers irgendwie nicht mehr das selbe wir vor dem Einsteigen in den Bus.  Bis zur Haltestelle vor unserem Haus haben sich diese Steine scheinbar noch vermehrt. Jedenfalls war der Koffer beim Aussteigen viel schwerer. Die kleine Treppe zuhause war fast nicht mehr zu schaffen. Mit diesem Problem bin ich bestimmt nicht alleine. Aber wir sind zu Hause angekommen, und je nach Bedürfnis werden die einen oder anderen wohl ihre alten Knochen wieder geradebiegen müssen.
 
7. August 2025 ¦ Morgen ist der letzte Tag unseres Einsatzes. Alles muss fertig sein. Egal wie. Das ist auch der Grund, weshalb dies der letzte Eintrag in diesem Einsatz in der Ukraine ist. Am Samstagmorgen um vier Uhr fahren wir los. Am Samstagabend dann werden wir, so Gott will, zu Hause sein. Wir freuen uns alle.
 

6. August 2025 ¦ Zweitletzter Tag. Eigentlich wollten wir fast fertig sein. Wie immer kommt es etwas anders. Trotzdem sind wir noch im Plan. Allerdings wurde heute bis sieben, statt wie üblich bis sechs, gearbeitet. Für das Reinigen der Werkzeuge ist immer Zeit! Wird diese wichtige Tätigkeit unterlassen, kann am Morgen nicht sofort gestartet werden. Zuerst muss der angehärtete Zement mit dem Hammer losgeschlagen werden. Lieber vorher dran denken und die Werkzeuge sauber deponieren. Zum Abendessen hat es aber immer noch gereicht.

Morgen wird das Wasser dem Neubau zugeführt und die Leitungen gefüllt. Elektrisch wird das Haus an der eigenen Stromversorgung angeschlossen. Anschliessend sind Sicherheits- und Funktionstest angesagt.

 

5.8.2025 ¦ Es geht langsam dem Ende entgegen. Die Kräfte und die Arbeiten gleichen sich allmählich an. Beide sind bald fertig. Noch ist es nicht soweit. Eile mit Weile. Das heisst, heute Morgen besuchten wir gemeinsam die Käserei des Dorfes. Wirklich sehr eindrücklich, wie die Menschen hier leben. Vieles kam mir aus meiner Kindheit und Jugendzeit so bekannt vor. Die Leute bringen ihre paar Liter Milch zum Verarbeiten in die Käserei. Die Milch gewogen und in eine 40-Liter-Tanse umgeleert. Wenn die Tanse voll ist, tragen zwei Frauen diese Tanse zum Käsekessi. Dazu müssen sie die Tanse allerdings noch fünf Treppenstufen hochtragen.
 
Für uns gab es anschliessend eine Degustation. Danach hiess es: "Weiter arbeiten. Die Woche sei kurz!". 
 
Aber die Gegend hier ist einfach traumhaft schön!
4. August 2025 ¦ Für die Elektriker war heute wieder einmal ein spezieller Tag. Das letzte Kabel im Obergeschoss liess sich nicht ins vorgesehene Rohr einziehen. Wieder einmal mehr war Spitzen angesagt. Ein Kamerad, Franz, erledigte diese Arbeit für mich. Er nahm einen normalen Hammer und ein kleines Spitzeisen, um im Betonboden ein Loch zu öffnen. Er wusste, weshalb er mit diesen "Spielzeugen" arbeitete. So konnte er vermeiden, dass das Wasserrohr der Bodenheizung verletzt wurde.
 
Das Gros der Kollegen war mit Bodenlegen und Verfugen der Bodenfliesen beschäftigt. Ingo, der Zimmermann, versah die Zimmer mit Täfer. Sieht sehr schön aus.
 
Das Pferdegespann ist etwas ganz Spezielles. Françis, der Pferdemeister, liebt die Ausfahrten mit dem uralten Pferdewagen. Begleitet wurde er heute von Julia, einer jungen Frau von Longe maï.
 
 
3. August 2025 ¦ Sonntag, und das in jeder Beziehung. Die Sonne begleitete uns den ganzen Tag über. Kurz sah es zwar nach Gewitter aus, doch wir wurden verschont. Am Vormittag war im Kloster, ausserhalb von Khust, orthodoxer Gottesdienst angesagt. Nur schon diese Gesänge! Einfach himmlisch. Mittagessen dann am See. Die Bilder sprechen für sich.
 
 
2. August 2025 ¦ Der heutige Tag war hart. Es geht langsam dem Ende der Arbeiten entgegen. An verschiedenen Stellen wird am Boden gearbeitet. Das heisst, an diesen Stellen darf der Boden keinesfalls betreten werden. Die Zimmerleute brauchen für Ihre Arbeiten jeweils das ganze Zimmer. Und wir Elektriker? Nur herumstehen mit der Zunge im Maul und Zuschauen ist nur schon ethisch nicht vertretbar. Das heisst, mithelfen, wo es geht und die elektrischen Arbeiten stehen lassen. Ab Montag sollten wir dann freie Bahn bekommen.
 
Bis am Abend sind die Böden gemacht, so dass am Montag die Böden wieder frei betreten werden können.
1. August 2025 ¦ Heute war ein besonderer Tag. Nicht nur des Nationalfeiertages der Schweiz wegen. Wir sind alle irgendwie futsch. Trotzdem geht es uns gut. Das Mittagessen heute war echt feierlich. Wir essen ohnehin schon wie die Fürsten. Zur Feier des Tages wurde uns u. a. Pilzsauce mit Knödelbrot serviert. Knödelbrot ist dieses schneeweisse Brot, das im Wasser gekocht wird.
 
Die Fliesen sind fertig verlegt. Nun müssen noch die Fugen mit Zementmaterial gefüllt werden. Vorher wird der Boden noch gewaschen, damit die Fugen sauber aussehen. Während dieser Phase ist es nicht möglich, andere Arbeiten im selben Raum zu verrichten.
 
Am Abend werden wir ein Feuer entfachen und auf dem Grill etwas braten; denn das Feiern lassen wir uns nicht nehmen!
 
Die Bilder zeigen, wenn auch nur aus dem fahrenden Auto geschossen, die liebliche Gegend hier. Die Strasse von der Unterkunft zum Arbeitsplatz ist wirklich speziell. Sieht aus, als hätte man dem Teer die Löcher in der Strasse vergessen wegzunehmen.
31. Juli 2025 ¦ Oft wurden wir schon nach dem Tagesplan gefragt. 
07:15 ist Abfahrt vom Heim zur Arbeitsstelle.
07:30 ist Arbeitsbeginn.
09:30 gibt es das Znüüni, heisst das Frühstück.
10:00 weiterarbeiten.
12:30 Mittagessen.
13:30 Arbeitsbeginn.
15:30 Vesper 30 Minuten.
18:30 Arbeitsende und Abfahrt zur Unterkunft. Anschliessend Abendessen.
 
Die Bodenleger waren heute sehr fleissig. Die meisten Fliesen sind verlegt. Nur die Elektriker stossen immer wieder auf die eine oder andere Widrigkeit. Ist ein Elektrorohr verstopft, heisst es, den Betonboden aufspitzen, die Störstelle finden und sie beseitigen. Heute war tüchtig Spitzen angesagt. Morgen werden wir die Störstelle im verlegten Rohr beseitigen. Wo das Zuleitungsrohr für die Kabel aufgeschnitten werden muss, wissen wir bereits. Hätten wir gerne heute noch schnell gemacht, aber dann kam uns der Feierabend in die Quere. Eines ist irgendwie merkwürdig: Uns fallen fast die Arme ab. Ob das wohl am Wetter liegt? ...
 
 
 
30. Juli 2025 ¦ Die Zimmerleute, die Sanitäre und die Elektriker müssen sich je länger, je mehr den Platz zum Arbeiten teilen. Kommt dazu, dass es die Bodenleger gar nicht mögen, wenn jemand auf die frisch gelegten Fliesen tritt. Trotzdem sollten alle vorwärts machen können, um das Ziel zu erreichen. Sachlich betrachtet, sieht die Sache terminlich bis jetzt gut aus. 
 
Die Bilder zeigen, dass zur Eile auch die Weile gehört. Ein Haufen Bauschutt, und die jungen Burschen bastelten ganz nebenbei ein Kunstwerk damit. Es kommt immer wieder vor, dass etwas Zement übrig bleibt, der entsorgt werden muss. Zement pflegt nach einer gewissen Zeit hart zu werden. Warum nur wegschmeissen, wenn man so leicht ein Kunstwerk daraus bauen kann!
 
Nach dem täglichen Reinigen der Werkzeuge gehts mit dem Auto ins Dorf zu unserer Herberge. Auf der Fahrt vom Arbeitsplatz zu unserer Schlafstätte versuchte ich ein paar Bilder aus dem fahrenden Auto zu machen. Die Gegend hier ist so lieblich und schön! Im Heim angekommen blieb noch genug Musse, um die 1. Augustfeier vorzubereiten.
29. Juli 2025 ¦ Die Arbeiten des heutigen Tages waren recht anstrengend. Erste Probleme mit den elektrischen Leitungen konnten fürs Erste gelöst werden. Genau genommen fanden wir die Idee, wie die verschlossenen und unterputz verlegten Leitungen umgangen werden können. Spitzen mit Hammer und Meissel ist angesagt. Nur gut, fand sich ein Freiwilliger, der diese Arbeiten für mich übernimmt. Bleibt nichts anderes übrig, als die verschlossenen Leitungen an entsprechenden Stellen freizulegen und Aufputz zu verlegen. Von der Ästhetik kein Problem, da auf die Wände noch Täfer montiert wird.
 
Nicht ganz alles ist bei den Wassermännern rund gelaufen. So musste ein Betonboden aufgespitzt werden, da eine Wasserleitung eine Undichtheit zeigte. Die Stelle wurde gefunden und konnte leicht abgedichtet werden. Das Abdichten ist weniger das Problem, aber das Spitzen mit Hammer und Meissel ist halt nun mal anstrengend. 
 
Selbst bei der grossen Menge an Arbeit bleibt der Humor nicht weg. Die jungen Leute tun uns Schon-lange-jung-gebliebenen recht gut.
28. Juli 2025 ¦ Die Arbeiten gehen sehr gut voran. Jeder legt sich ins Zeug und gibt sein Bestes. Die Sanitäre montierten schon die Duschwannen. Der Zimmermann kommt mit dem Verkleiden der Räume bestens voran. Die Elektriker begannen schon mit dem Einziehen der Kabel und Drähte und "stolperten" über die ersten Herausforderungen. Das Wort Probleme möchte niemand hören. Was sich quer stellt, wird ausgerichtet.
 
Vom Haus, in dem wir schlafen, fahren wir jeden Morgen ein paar km über eine Buckelpiste den Berg hinauf bis zum Arbeitsort. Berg ist allerdings etwas übertrieben. Die Gegend hier ist eher haldig, aber wunderschön!
 
Der Arbeitsort ist unmittelbar neben dem Bauernhaus. Essen können wir auch beim Bauernhaus. Die Speisen sind einfach köstlich. Praktisch alles kommt vom Bauernhof, und die Köchinnen sind echte Könnerinnen.
 
27. Juli 2025 ¦ Heute ist Sonntag, und da gibts von unserem Projekt nicht viel zu erzählen. Was wir alles zu sehen bekamen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Die Korporation Longo Maï hier ist gross. Hier werden z. Bsp. viele Kräuter angebaut. Da sind z. Bsp. Ringelblumen, Tagetes und viele andere Kräuter, die uns eher bekannt sind. Rosmarin, echtes "Maggikraut", also nicht der Liebstöckel, Thymian etc. Die Ringelblumen und Tagetesblumen werden getrocknet oder als speziellen Sirup angesetzt. Wie gesagt, es ist zu viel zum Erzählen.
 
Morgen Montag beginnen wir im Neubau mit dem Einbauen der Apparate und Fliesen, sowie dem Einziehen der elektrischen Leitungen.
 
26. Juli 2025 ¦ Die Vorarbeiten sind fertig. Wir übrigens auch. Der Aufenthalt auf dem Bauernhof hat sich aber mehr als nur gelohnt. Wenn ich nur schon an das gute Essen denke …

Bald trifft das Gros der Bauleute ein. Treffen werden wir uns im Dorf Nyzhnie Selyshche in der Jugendherberge. Ebenda werden wir auch wohnen. Das Mittagessen werden wir nach wie vor auf dem Bauernhof geniessen dürfen. 

Die Bilder zeigen Franz im Einsatz. Nicht ganz ungefährlich, diese Arbeit. Kommt dazu, dass die Sonne im Moment sehr heiss brennt. Und erst auf dem Dach! Das Dachfenster muss trotzdem abgedichtet werden. Was haben wir es da im Inneren des Hauses gut!
 
Es ist Abend, und wir sind in der Jugendherberge eingezogen. Hier ist es recht gemütlich und die Umgebung so schön. Diese Ruhe! Und so viel Natur! Trotz der grossen Wärme draussen ist es im Haus recht angenehm. Die Zimmer sind alles Zweierzimmer. Bei mir wird wohl wieder niemand schlafen wollen. Und das nur, weil mein Kissen des Nachts versucht, geräuschvoll die wilden Tiere zu vertreiben.
 
Das letzte Bild der Bildserie zeigt die Gedenktafeln der Kriegstoten in Khust. Trauriger Anblick, aber leider bittere Realität.
 
24. Juli 2025 ¦ Heute habe ich die Engel singen hören. Die Bäuerin hat extra für mich und einen meiner Freunde saure Milch gemacht! Wer diese Leckerei nicht kennt, kann nicht ahnen, was er da verpasst!

Die Arbeiten gehen gut voran. Eigentlich könnte schon mit dem Einziehen der elektrischen Kabel begonnen werden. Für einen alleine ist es praktisch nicht machbar. Warten wir also ab, bis Hilfe da ist. Das wird nächste Woche sein.

Bilder habe ich heute keine. Nicht, dass wir nicht viel gearbeitet hätten. Es ist nur so, dass von dem, was heute alles geleistet wurde, von aussen kaum etwas erkennbar ist.

23. Juli 2025 ¦ Heute ist viel gelaufen. Die schwere Treppe machte uns anfangs etwas Sorgen. Der Verputz der Mauer, die an das Treppenloch grenzt, war etwas mehr aufgetragen als von uns erwartet. Die Treppe muss um Obergeschoss durch eine Bodenöffnung geschoben werden können. Durch diese Öffnung gelangt man über die Treppe ins Obergeschoss. Nun ist diese Öffnung des dicken Verputzes wegen kleiner geworden. Was nun? Probieren! Die Treppe passte auf den Millimeter genau in diese Öffnung. Dank gutem Vordenken der Beteiligten war die Treppe schneller montiert als erwartet.  Trotzdem gibt es noch viel zu tun!

22. Juli 2025 ¦ Wir, also wir vier des Vortrupps, sind gut in Nyznie Selyshche, also am Bestimmungsort in der Ukraine, angekommen. 
Fruzsi nahm es sich natürlich nicht, uns in Budapest herzlich zu begrüssen, und uns mit Tranksame und Esswaren zu beglücken. Eigens dafür ist sie vom Plattensee nach Budapest gereist. Vielen herzlichen Dank Fruzsi!
 
7. Juli 2025 ¦ Am Dienstag, 8. Juli 2025, war vorgesehen, dass der Transport des Materials vorbereitet, der Camion beladen, und die Fahrt am Abend unter die Räder genommen werden kann. Fast normal gibt es Verzögerungen. Nur diesmal nicht! Unser Projektleiter rief mich am Montag Abend an, der Camion ist beladen und schon unterwegs in die Ukraine.
 
Der Transporter stand schon am Montag Morgen zum Beladen der Materialien vor einer der Firmen bereit, um unser Material zu laden. Für das Aufbieten der Helfer blieb somit fast keine Zeit mehr. Edi erreichte schlussendlich Franz und Ingo. Diese drei haben die Sache in die Hand genommen und den Laster beladen!
 
Ob wohl alles so schön abläuft? Wir sind zuversichtlich und schauen der Dinge, die da kommen, gelassen entgegen. 
 
 
 

Baueinsatz in der Ukraine - Vorbereitungsarbeiten vor Ort im Mai und Juni

 
Baueinsatz in der Ukraine? Nie und nimmer!
 
So lautete auch unser Tenor solange, bis wir damals in der Weihnachtswoche die Örtlichkeit unseres zukünftigen Einsatzes besuchten. Wie weit weg ist den der Krieg? Vergleichen wir die Distanz von der Schweiz bis zum Einsatzort, kann leicht festgestellt werden, dass diese grosse Strecke mehr als 1'000 km lang ist. Die Stecke vom Einsatzort bis zum Kriegsgeschen ist noch einmal so weit. Kommt dazu, dass unser Einsatzort ganz im Süd-Westen der Ukraine, nahe der Ungarischen und Rumänischen Grenze, liegt. Also Ausserhalb der Städte, und auch ausserhalb des Dorfes, das ein paar km weit entfernt ist. Die Bilder im Bericht unten verdeutlichen dies.
 

Materialtransport ab Wil

Am 29. April 2025
Das Material, das für den ersten Einsatz des 1. Vortrupps gebraucht wird, konnte vom Zwischenlager in Wil auf den Camion verladen und verfrachtet werden.

Vorbereitungsarbeiten vor Ort

In der Weihnachtswoche des Jahres 2024 konnte das neue Projekt von einer Gruppe unseres Vereins in Augenschein genommen werden. Ausgewählt wurde ein Projekt, das wir mit unseren Möglichkeiten stemmen können. Enstschieden haben wir uns für das Projekt ausserhalb des ländlichen Dorfes. Die Bilder sprechen für sich.

Fortschritt Bauarbeiten in UA

Wir sind im Endsprut, daher auch heute keine Bilder.

 

 

 

 

 

 

 

Mangels Zeit heute keine Bilder.

 

 

 

 

 

 

 

Mangels Zeit heute keine Bilder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder folgen, sobald es die Zeit zulässt, welche zu machen und diese einzupflegen.

Freitag, 16. Mai 2025
Fertig! Die Arbeiten auch. Nur noch aufräumen und die Werkzeuge ordentlich verstauen. Im Sommer kommen wir wieder und machen den Rest.

Zur Zeit wurden lediglich die Leitungen verlegt, die in den Unterboden und in die Isolation kommen. Das gilt für das Sanitäre und das Elektrische.

Zum Abschied heute Abend wurden wir nach dem herrlichen Abendessen mit Geschenken verwöhnt. Gekauft wird herzlich wenig. Was auf den Tisch kommt, wird im landwirtschaftlichen Betrieb von Longo maï produziert. 

Morgen Samstag um 05:15 h ist Abfahrt nach Budapest.

Donnerstag, 15. Mai 2025
Wir kommen gut voran. Das Wetter ist stabil — es hat nur einmal geregnet. Für die Lampen im Erdgeschoss mussten für die Lampen natürlich Löcher in die Decke gebohrt werden. Diese Löcher konnte man gut und gerne als Dusche verwendet werden. Die obere Decke verfügt über keinen Abfluss, und so kam das ganze gesammelte Wasser auf des Obergeschosses zu uns herunter.

Morgen Freitag Nachmittag geht es schon ans Aufräumen und die ganzen Werkzeuge ordentlich zu verstauen. Am Samstag ist dann die Rückreise zurück in die Heimat.

 

 

Mittwoch, 14. Mai 2025
Im Versammlungsraum im Erdgeschoss sind die Kästchen für die Schalter und Steckdosen grösstenteils eingegipst. Die Ersten Rohrleitungen sind verlegt. 
 
Im Obergeschoss sind die Bauleute immer noch am Werk. Ein Verlegen der Rohrleitungen ist noch nicht möglich.
 
Am Abend sind wir zum Essen, zusammen mit den Flüchtlingen, die schon vor Ort sind, eingeladen. Das Buffet war reichhaltig und die Speisen köstlich.

 

 

 

Dienstag, 13. Mai 2025
Mit unseren Arbeiten kommen wir gut voran. Aber es ist recht hart. Die Schlitze für die Elektrorohre und Schaltkästchen sind gefräst. Sobald als irgend möglch sollen die Intallationsrohre verlegt werden.

Die Sanitäre sind mit den Ablaufrohren beschäftigt. Schade nur, können wir nicht walten wie wir wollen. Im oberen Stock stehen immer noch die Gerüste, und die Maurer sind am Aufbauen der Zimmerwände.

 

 

 

Montag, 12. Mai 2025
Es ist streng, aber es geht vorwärts. Für die Elektrischen Arbeiten gab es grosse Hilfe. Die Schalter- und Steckdosenkästchen sind grösstenteils gebohrt. Fehlt nur noch das Einfräsen der Leitungen. Parallel dazu werden auch erste santiäre Arbeiten erledigt wir grosse Löcher in den Beton fräsen.

Unser Zimemrmann ist mir der neuen Treppe beschäftigt. Das Holz muss geschliffen und lasiert werden. 

Das Essen hier ist vorzüglich. Das Meiste kommt vom eigenen Bauernhof der Organisation, für die wir in diesem Einsatz tätig sind.

Sonntag, 11. Mai 2025
Das Frühstück war so richtig nach meinem Geschmack! Verschiedene, selber hergestellte Marmeladen, mit eigenem Käse und echtem Brot. Ein ganz besonderer Genuss war natürlich die echte Kuhmilch!

Nach dem Frühstück musste unser Baumaterial im Dorf geholt werden. Nach einem kurzen Kraftakt und drei Fahrezugen war alles erledigt. Anschliessend ging es zum orthodoxen Gottesdienst.

Die orthodoxen Gottesdienste sind für Leute, die so etwas noch nie erlebten, etwas ganz Besonderes. Sitzbänke gibt es sehr wenige. Aber die Gesänge! Diese Gesänge der orthodoxen Kirchen sind nur schon für sich ein wahrer Ohrenschmaus. Ich war nicht der Einzige, der die Anwesenheit des heiligen Geistes völlig fühlte! Ich freue mich schon, wenn wir im Sommer wieder Gottesdienst feiern können.

Mit dem Platzieren von Bildern ist es so eine Sache — Die Webseite pflegen nimmt Zeit in Anspruch. Zeit, die meiner Bautägigkeit abgeht.

 

Samstag, 10. Mai 2025
Am Samstag, 10. Mai, sind wir sehr gut zu unserem Ziel gelangt. Querelen und Proble gab es nur unwesentliche. Der Flug verlief ruhig. In Budapest wurden wir von den beiden Fuszis sehr nett empfangen. Mama und Tochter Fruszi (sprich Fruschi) sind mit uns und unserem Verein gut befreundet. Beide sprechen Ungarisch und Deutsch.

Der Fahrer, der uns unbehelligt über die Grenze hätte bringen sollen, war auf Grund eines Missverständnisses wegen Abwesenheit nicht da. Wir bekamen einen Ersatzfahrer und ein Fahrzeug des Malteser Ordens.

Aber wie kommen wir jetzt über die Grenze? Zu Fuss natürlich. Wie viele andere auch. Autos können stundenlang an der Grenze stehen. Und wir? Mit all unserem Gepäck? 

Vom ersten Zollposten, einem Mann in einem kleinen, ungemütlichen Kabäuschen, gab uns ein Zettelchen mit unserem Namen mit seiner Signatur. und liess uns ziehen. Beim zweiten Zollposten sass eine junge Frau. Wir mit dem Schweizerpässen wurden mit einem sehr freundlichen Lächeln begrüsst, der Pass bekam einen Stempel, und weiter gings zum ersten Zollposten der Ukraine.

Der Mann dort war höflich, stempelte den Pass und liess uns ziehen mit den Worten: "Welcome to Ukrain" (Willkommen in der Ukraine). Der letzte Zollposten nahm uns das kleine Zettelchen mit unserem Namen darauf wieder ab, und wir waren in der Ukraine (UA). Bis zum Bus der Malteser war ein kleines Stück. Mit all unserem Gepäck legten wir insgesamt die Länge eines halben km zurück.

Die Fahrt mit dem Bus verlief ruhig. Das Ziel, wirklich im "Juhee", fanden wir problemlos. Nach der herzlichen Begrüssung auf dem Bauernhof und der fürstlichen Bewirtung, wurden die Rufe nach unseren Betten etwas deutlicher.